Vernichtender Wirbelsturm trifft Haiti mit voller Wucht

Am 4. Oktober diesen Jahres traf Hurrikan „Matthew“ mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 225 km/h auf den Südwesten Haitis. Hilflos und beinahe unvorbereitet waren die Menschen dieser Naturgewalt ausgeliefert, zumal dieses arme Land gerade erst dabei ist, sich langsam von dem schweren Erdbeben 2010 zu erholen. Damals starben 250.000 Menschen und über 1,3 Millionen verloren ihr Zuhause. Eine darauf folgende Choleraepidemie und Hurrikan „Sandy“ im Jahr 2012 haben in schrecklicher Weise dafür gesorgt, dass die Menschen dort in hohem Maße auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Besonders betroffen sind jetzt die Regionen Grand´Anse und Sud, in denen Springfluten und Erdrutsche das Leben von über 1 Millionen Menschen bedrohten. Auch diesmal forderte es viele Opfer, ist der Ausbruch von Epidemien möglich, ist das Grundwasser verseucht und sind Häuser, Brücken und Straßen zerstört. 

Natürlich war die Margarete Müller-Bull Stiftung auch hier sofort mit einer Geldspende für die Linderung des Leids der Menschen zur Stelle. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und in direkter Koordination mit der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort in Port-au-Prince, haben wir unsere Spende sinnvoll platziert. Damit haben wir nun die Beschaffung sogenannter „Hygiene-Kits“ für Familien finanziert, um einem weiteren Ausbruch der Cholera und anderen lebensbedrohenden Krankheiten zu begegnen. Wir verfolgen die weitere Entwicklung in diesem Krisengebiet sehr genau und bleiben dran!

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