„Oreokastro“ – nur schön sein reicht bei weitem nicht

Und oft war der Weg der Flüchtlinge in ihrer höchsten Not ein äußerst weiter, beschwerlicher und meist sehr gefährlicher bis hierher nach Griechenland. Was sie dann hier, an ihrem ersten Zufluchtsort erwartet, ist alles Andere als das, was der Name verspricht, denn das griechische Wort „Oreokastro“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „Die schöne Burg“.

Hier erwartet die Geplagten und Hungernden aber eine menschenunwürdige Notunterkunft in einer Ruine, die nicht einmal einfachsten Standards einer solchen genügt. Rund 1.500 Flüchtlinge müssen hier auf den positiven Entscheid Ihres Antrages auf Asyl ausharren. Nur das kann lange dauern. Viele Menschen, vor allem Frauen und kleine Kinder warten hier schon seit Monaten, aber die Aussichten auf die entscheidende Antwort sind gering.

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Um diese aussichtslos erscheinende Lage aber einigermaßen erträglich zu machen, haben wir mit unserem Partner Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help wieder einen Sattelzug mit Kindernahrung, Windeln und neuer Kleidung nach Thessaloniki gebracht. Nach Transporten auf die Inseln Leros und Chios, nach Idomeni und Athen ist dies bereits der fünfte Transport für diese Mitmenschen, die auf der Flucht vor Krieg, Tod und Verderben auf schnelle und selbstlose Hilfe angewiesen sind. Hier sieht sich die Margarethe-Müller Bull Stiftung nicht nur dazu aufgerufen, sondern geradezu in der Pflicht, einen angemessenen Beitrag zu leisten.

 

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